Die Konferenz für Software Architekten und Entwickler.

Unter dem Motto develop, iterate, improve auf Einladung der Software-Architektur-Entwickler Community der T-Systems Multimedia Solutions trafen sich am 27. Mai 2015 über 300 Professionals und Interessierte aus über 70 verschiedenen Unternehmen, um gemeinsam über aktuelle Trends im IT-Markt zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen

Grandioser Start des ersten Dev Day der Software Architektur Entwickler Community (SAEC)

Am 27.Mai 2015 fand die erste Konferenz für Software-Architekten und Entwickler sowie Interessierte in Dresden statt, organisiert durch die SAEC der T-Systems Multimedia Solutions. Der Dev Day war aus unserer Sicht als Organisatoren ein wahrer Erfolg, unter den Gästen ein wahres "Developer Nerd Fest":

Als wir den Dev Day noch unter dem Arbeitstitel "Architektur-Tag" im Jahr 2014 begonnen haben zu konzipieren, hatten wir noch mit 50-100 Gästen kalkuliert. Kurz nach Start der Kommunikation des Events im März waren wir uns noch nicht sicher, überhaupt die 100 zu knacken. Dass es am Ende rund 340 Anmeldungen waren und über 300 Gäste, hat uns alle überwältigt! Mit Teilnehmern aus über 70 verschiedenen Unternehmen konnten wir somit erfolgreich Wissensaustausch, Vernetzung und anregende Diskussionen über die Unternehmensgrenzen hinweg erzielen.

Und somit konnte es in der gut gefüllten Börse Dresden losgehen.

Unter dem Schirmherrn Frank Schönefeld wurde die Veranstaltung eingeleitet. Der erste unserer Keynote-Speaker war Dr. Gernot Starke, der mit seinem humoristischen Apell an Problemanalyse durch Perspektivwechsel eine super Vorlage für den Tag bot. In drei reichlich gefüllten Vortragsräumen gab es viele plattformübergreifende Themen. So konnten die Teilnehmer des Dev Day im Verlauf des Nachmittags den Mehrwert von Code-Reviews erkennen oder sich überlegen, ob Sie das nächste Mal für ihre Software die Beerware-Lizenz verwenden. Hendrik Löschs Clean-Code-Vortrag, der mit .NET-Code-Beispielen veranschaulicht wurde, war auch für viele Java-Entwickler interessant und Oliver Gierke von Pivotal demonstrierte State-of-the-Art-REST-Service Entwicklung mit dem relativ neuen Spring HATEOAS-Framework, dass es sehr leicht macht in Java/Spring-Applikationen den Hypermedia-Aspekt von REST umzusetzen.

Adam Biens Keynote zu modernen Webarchitekturen, gewürzt mit humoristischen Anmerkungen, Anekdoten aus Adams abwechslungsreichen Projekten und Denkanstößen rundete das Vortragsprogramm schließlich gut ab.

Beendet wurde der Dev Day mit einer Podiumsdiskussion, dessen Thema die Teilnehmer im Laufe des Tages selbst wählen konnten. Und die Entscheidung fiel denkbar knapp aus: Das Thema "Standardisierte vs. Individuelle Arbeitsumgebung? Würden wir für den Teamerfolg unser eigenes Setup gegen ein optimiertes Standard-Desktop tauschen?" gewann mit 103 Stimmen vor den Themen "Diskutierst du noch oder entwickelst du schon? DevOps im Enterprise-Umfeld" (100 Stimmen) und "Arbeitgeberattraktivität durch Beteiligung an Open Source ist wichtig. Wie sollten Arbeitgeber das unterstützen? Was können wir dazu beitragen?" (99 Stimmen). Die Podiumsdiskussion mit Kollegen der T-Systems Multimedia Solutions, Adam Bien und Oliver Gierke driftete zwar vom ursprünglich geplanten Thema etwas ab, war aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam.

Zusammenfassend freuen wir uns über die gelungene Veranstaltung und das durchgehend positive Feedback von Euch, u.a. auf Twitter. Unsere Referenten waren gleichermaßen begeistert:

Adam Bien

Viele Dank für die Einladung — es war eine gute Veranstaltung!

Torsten Weber

Gratulation zur gelungenen Konferenz.

Thorsten Maier

Auch ich fand es eine sehr spannende und anregende Konferenz und würde mich über eine Wiederholung freuen.

Christoph Kögler

Die Organisation für die Speaker und vor Ort war Weltklasse, das Publikum augenscheinlich sehr zufrieden und es hat schlichtweg Spaß gemacht. Danke an Euch!

Vielen Dank an alle Gäste und unsere Referenten!

Viele Grüße
Eure Software Architektur Entwickler Community

P.s. Videos von einigen Sessions folgen in Kürze auf dieser Webseite!

Bilder vom Dev Day 2015

Slides vom Dev Day 2015

Eröffnungsrede

Dr. Frank Schönefeld

Schluss mit Verschlimmbesserung: Software-Evolution, aber richtig

Dr. Gernot Starke

Gernot Starke

.. worauf es bei Evolution, Wartung und Änderung von Software wirklich ankommt. Den größten Teil unseres Informatikerlebens verbringen wir mit Anpassungen bestehender Systeme - und genau diesen Teil ignoriert die klassische IT-Ausbildung. Ich zeige einen pragmatischen und systematischen Lösungsweg aus diesem Dilemma - und verspreche Ihnen Bausteinen wesentlicher Lösungsansätze:

  • So finden Sie die schlimmsten Probleme
  • So überzeugen Sie Ihr Management von Umbaumaßnahmen
  • So gehen Sie kurz-, mittel- und langfristig Verbesserungs- und Evolutionsprojekte an

Moderne Webarchitekturen in 2015

Adam Bien

Adam Bien

Wartbarkeit und Produktivität lassen sich einfach erreichen. In diesem Vortrag werde ich Prinzipien, Vorgehensweisen und Maßnahmen für “Killerprojekte” diskutieren. 80% des Inhalts sollte selbstverständlich sein. In der Theorie ist es so, in der Praxis und Enterprise Projekten leider nicht. Ich freue mich schon auf die Fragen der Teilnehmer!

Hypermedia getriebene REST Architektur mit Spring

Oliver Gierke

Oliver Gierke

Spring MVC bietet eine solide Grundlage um REST basierte WebServices mit Java zu implementieren. Dennoch bleibt das umsetzen von Hypermedia und komplexerer Geschäftslogik eine Herausforderung. The Vortrag diskutiert Grundsätze von Hypermedia und zeigt die daraus entstehenden Problemstellungen an einem praktischen Beispiel. Darauf antwortend erörtern wir Ansätze und Lösungen für diese Problematiken die in Kundenprojekten erarbeitet wurden anhand von hands-on Codebeispielen. Mittelpunkt hierbei ist Spring RESTBucks, eine Referenzimplementierung für einen REST WebService auf Basis verschiedener Technologien aus dem Spring Ökosystem.

Unsicherheit zum Anfassen - Wer sich vor Hackern schützen will, muss ihre Vorgehensweisen kennen.

Thomas Haase

Thomas-Haase

Haben Sie das Buch „Blackout“ oder die aktuellen Berichte über Angriffe auf kritische Infrastrukturen gelesen? Wollten Sie schon immer mal wissen, wie Hacker unsichere Webanwendungen oder Apps ausnutzen um: Webseiten zu verunstalten, Kundendaten zu stehlen, Überweisungen im Onlinebanking zu manipulieren, Preise manipulieren und kostenlos einkaufen? Statt sich den x-ten Vortrag von sogenannten „Experten“ über mögliche Angriffe und Bedrohungen anzuhören, können Sie sich anhand realer Szenarien, die Ihnen als Live-Hackings präsentiert werden, informieren.

Software-Lizenzrecht für Entwickler – warum es sich manchmal lohnt das Kleingedruckte zu lesen

Antje Kilián

Antje Kilián

Lizenzbestimmungen – besser bekannt als dieser zu lange englische Anhängsel Text auf der letzten Seite, irgendwo ganz unten hinter dem Quellcode. Die meisten Entwickler besänftigen das nagende schlechte Gewissen mit dem Wissen, dass so gut wie jede kommerzielle Software Lizenzverstöße enthält und nur die Wenigsten erwischt werden. Ein Irrglaube, der schnell ziemlich teuer werden kann, denn inzwischen gibt es ganze Organisationen, die sich mit der Verfolgung eben solcher Verstöße beschäftigen und deren Erfolgslisten die namhaftesten Unternehmen der IT-Branche zieren. Um dies zu vermeiden gilt es sich frühzeitig mit dem ungeliebten Thema auseinanderzusetzen. Welche Software-Lizenzen sind die Häufigsten? Welche bekannten Programme, Plattformen und Bibliotheken arbeiten damit? Woher weiß ich, welche die richtige für meine Software ist und welche kann ich gefahrlos für mein Unternehmen verwenden? Ist Open Source wirklich offen für Alle und Alles? In dieser Session lernen die Teilnehmer sich sicher durch den Paragraphendschungel zu bewegen, ohne gleich Jura studieren zu müssen. Die wichtigsten Lizenzen werden vorgestellt, ergänzt mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks, sowohl für eigene Projekte als auch in Zusammenarbeit mit Kunden.

Fehler sind nicht das Problem

Christoph Kögler

Christoph Kögler

Fehler zu analysieren und daraus zu lernen ist der wichtigste Grundsatz um sich selbst verbessern zu können. Wer aus Fehlern lernen kann, wird besser. So einfach und scheinbar doch so schwierig - vor allem in großen Organisationen. Wie schaffen wir den Spagat zwischen teure Fehler vermeiden, aber gleichzeitig Fehler als Lerngrundlage zu ermöglichen? Dazu provokative Denkanstöße und praktische Erfahrungen von Christoph Kögler.

Schneller, Billiger, Besser – effektiver Einsatz von Code-Reviews

Thorsten Maier

Gernot Starke

Software wird zunehmend komplexer, und gleichzeitig werden Release-Zyklen bis hin zu Continuous Delivery immer kürzer. Effektive Code-Reviews sind notwendig, um in diesem Umfeld eine qualitätsgesicherte Nachverfolgbarkeit von Änderung über den gesamten Application Lifecycle zu ermöglichen. In der Session werden zunächst die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen effektiveren Einsatz von Code-Reviews vorgestellt. Anschließend wird das Zusammenspiel verschiedener Tools zur nahtlosen Einbindung von Code-Reviews in den gesamten Entwicklungsprozess an Beispielen aus der Praxis gezeigt.

Cortana, verbessere meine App!

Alexander Witkowski

Alexander Witkowski

Mit Windows Phone 8.1 wurde die persönliche Assistentin Cortana vorgestellt und seit Dezember 2013 ist sie auch in Deutschland als Alpha Version verfügbar. Die Gerüchteküche brodelte und nun wissen wir Cortana kommt mit Windows 10 auf den Desktop und bald auch auf die Xbox? Doch was für den Nutzer ein nettes Gimmick ist, kann für den Appentwickler einen entscheidenden Vorsprung darstellen. Wie Cortana funktioniert und wie sie zum Aufrufen und zur Interaktion mit der eigenen App verwendet werden kann, zeigt der Vortrag mit Hilfe verschiedener Beispiele. Zusammen mit Cortana wird das notwendige Knowhow mit reichlich Humor vermittelt.

Podiumsdiskussion

Adam Bien, Oliver Gierke, Jan Dittberner, Michael Strache, Jörn Schwarze

Am Ende des Dev Day 2015 haben sich ausgewählte Speaker und Gäste zu einer Podiumsdiskussion zusammengefunden.

Thema der Diskussion war: Standardisierte vs. Individuelle Arbeitsumgebung? Würden wir für den Teamerfolg unser eigenes Setup gegen ein optimiertes Standard-Desktop tauschen?"